…für Klausurautoren und -autorinnen

Hier finden Sie hilfreiche Tipps und Tricks, die Ihnen die Vorbereitung und Durchführung von E-Klausuren so leicht wie möglich machen sollen.

 

Vor der Klausur

Bitte beachten Sie vor, während und nach der E-Klausur die Zuständigkeiten.

Testlauf

Es ist absolut empfehlenswert, die Klausur im Vorfeld einem Testlauf zu unterziehen. Dabei sollte die komplette Klausur von den Erstellerinnen und Erstellern mindestens einmal Frage für Frage durchgeklickt werden. So können unter anderem Darstellungsfehler bei Grafiken oder nicht "funktionierende" Fragen (z.B. Audio-Aufgaben) schneller entdeckt werden.

Zusätzlicher Tipp: Benutzen Sie beim Testlauf den gleichen Browser, der später bei den E-Klausuren benutzt wird, insbesondere dann, wenn Sie für die Erstellung der Klausur einen anderen Browser genutzt haben.

Gruppen und Kurse

Nach dem Hinzufügen (Import) der KlausurteilnehmerInnen in die Gruppe/ den Kurs wird die Gruppe oder der Kurs automatisch auf den "Persönlichen Schreibtisch" der Gruppen-/ Kurs- Mitglieder abgelegt. Um diese sicht- und anklickbar zu machen, muss unter dem Reiter "Rechte" bei Gruppen-/ Kursteilnehmer ein Häkchen hinter "Anzeigen" und "Lesezugriff" gesetzt werden. Diese beiden Häkchen sind zwingend notwendig, allerdings sollten auf keinen Fall weitere Rechte an Gruppen-/ Kursteilnehmer vergeben werden, da diese dann eventuell administratorische Tätigkeiten durchführen könnten.

Zusätzlicher Tipp: Wenn der Klausurname auch im Namen der Gruppe/ des Kurses oder in der Beschreibung des Containerobjekts (Gruppe/Kurs) enthalten ist, dann ist der Pfad zu der Klausur einfacher zu finden.

Abbildungen in Fragen einfügen

Falls einzelne Fragen der Klausur Abbildungen enthalten sollen, verwenden Sie bitte ausschließlich die Tools in der Menüleiste und kopieren Sie die Bilder NICHT per "copy & paste" aus anderen Dokumenten, da es dadurch zu fehlerhaften Darstellungen kommen kann. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass der Dateiname der Abbildung keine Hinweise auf die Antwort der Frage gibt, da dem Testteilnehmer beim "Darüberfahren" mit dem Mauszeiger der Dateiname kurz angezeigt wird. Beim Verwenden von fremden Abbildungen müssen zudem die Urheberrechte gewahrt werden.

Sicherheit der Klausur

Damit die Klausur nicht von Unbefugten geöffnet und bearbeit werden kann, gibt es unter dem Reiter "Einstellungen" im Test-Menü die Option "ZDV PC-Raum". Hier muss zwingend ein Häkchen gesetzt werden, damit die Klausur nur von Personen bearbeitet werden kann, die sich in einem entsprechenden Kursraum befinden. Ein Bearbeiten von zu Hause oder einem anderen Ort aus ist damit ausgeschlossen.

Zusätzlich wird dringend empfohlen, den Zugang zu nützlichen Lernmaterialien in ILIAS während der Klausur zu sperren. Dazu sollten die Klausur-Autoren den Klausur-Teilnehmern die entsprechenden Rechte ("Anzeigen" und "Lesezugriff") in den entsprechenden Kursen, Gruppen, Ordnern, etc. entziehen.

Kontrollieren der Klausureinstellungen

Vorab sollten Sie als Klausurautor/in einmal in der Klausur auf den Reiter "Einstellungen" gehen und dann auf "Checks für E-Klausuren". Dort sehen Sie bereits mit Hilfe unseres Ampelsystems, was in der Klausur bereits richtig eingestellt (grün) ist und was noch dringend angepasst werden müsste (rot). Wo Sie die anzupassenden Einstellungen finden, steht ganz rechts neben der Meldung. Die gelben Hinweise sind nur Vorschläge und liegen im Ermessen des Prüfers/der Prüferin; die roten müsseb jedoch angepasst werden, damit die Klausur auch ohne Probleme gestartet und nachher archiviert werden kann.

Sollten Sie nach dem Durchführen der Check Zweifel bei der Richtigkeit bestimmter Einstellungen haben, dann zögern Sie nicht uns (bitte mit etwas Vorlaufzeit) über elearning@uni-mainz.de zu kontaktieren und nachzufragen. Damit wir Ihre Anfrage zügig bearbeiten können, teilen Sie bei Anfragen immer den Link zur E-Klausur mit. Neben Ihrer E-Klausur gibt es pro Semester ca. neunzehntausend (!) weitere E-Klausuren und die Suche ist ohne einen Link umständlich.

Der Klausuren-Check prüft lediglich die relevantesten Einstellungen und kann die Fragen im Test nicht auf Korrektheit prüfen! Es wird lediglich heuristisch geprüft, ob Inhalte aus Word in Fragen hinzugefügt wurden, da es hierbei zu Problemen in der Darstellung kommen kann. Um die Fragen im Test als Klausurautor/in auf Darstellungsabweichungen zu überprüfen, kann im Reiter "Fragen" die Option "Druckansicht" ausgewählt werden. Wir empfehlen, immer einen Testdurchlauf jeder E-Klausur vorzunehmen!

Login

Da die Studierenden für die Durchführung der Klausur ihren ZDV-Account benötigen, ist es sehr wichtig, dass alle Teilnehmer im Vorfeld darauf hingewiesen werden, dass sie ihren ZDV-Benutzernamen und ihr ZDV-Passwort für die Klausur kennen müssen. Im Zweifelsfall sollten die Studierenden sich rechtzeitig vor der Klausur testweise einmal einloggen.

 

Während der Klausur

Steuerung des Zugriffs auf die Klausur für die KlausurteilnehmerInnen

Wie die Erfahrung gezeigt hat, wird folgendes Vorgehen gerne von den Klausur-AdministratorInnen genutzt: Klausuren werden in einer Gruppe/ einem Kurs abgelegt, in den die Klausurteilnehmer als Mitglieder eingetragen sind. Kursmitgliedern werden zunächst keine Zugriffsrechte zur Klausur gegeben; erst kurz vor der Startzeit werden diesen die Rechte "Anzeigen" und "Lesezugriff" gewährt (bei gesetzter Start- und Endzeit und/ oder eines Klausurpasswortes kann man diese Rechte aber eigentlich schon vorher vergeben, starten lässt sich die Klausur ohnehin nicht).

Sollten mehrere Klausuren gleichzeitig in einem Raum geschrieben werden (z.B. je eine Klausur nach alter und neuer Prüfungsordnung), muss eindeutig geklärt sein, wer welche Klausur schreiben darf. Es kann vorkommen, dass einzelne Studenten im "Prüfungsstress" die falsche Klausur öffnen und bearbeiten. Um dies auszuschließen, sollte jede Klausur in einer seperaten Gruppe angelegt und die TeilnehmerInnen korrekt in diese Gruppe eingetragen werden. In die jeweiligen Gruppen werden vor Klausurbeginn ausschließlich diejenigen Studierenden importiert, die die entsprechende Klausur (z.B. "Klausur nach neuer Prüfungsordnung") auch tatsächlich schreiben sollen. So wird verhindert, dass die Studenten Zugriff auf eine nicht für sie bestimmte Klausur haben. Sollte man nur eine Gruppe verwenden wollen, ist dabei die Klausurbezeichnung bei verschiedenen Klausuren äußerst wichtig. Diese sollte so präsize sein, dass die Prüflinge direkt wissen, welchen der Tests sie anklicken müssen. Ein unterschiedliches Startkennwort für verschiedene Klausuren innerhalb einer Gruppe verhindert, dass versehentlich ein falscher Test gestartet werden kann.

Probe- und Testklausuren sollten sich nicht im gleichen Ordner befinden, wie die eigentliche Klausur oder wenigstens zur Klausurzeit unverfügbar für Studierende gemacht werden. Das gleiche gilt für Lehr- und Lernmaterial. Um Verwirrung zu vermeiden, sollte bestenfalls nur die Klausur für die entsprechenden Studierenden anklickbar sein, die sie auch schreiben müssen. Zum Überprüfen der Klausur-Einsicht für die Studierenden kann die Gruppen-/ Kurs-Funktion "Voransicht als Mitglied aktivieren" verwendet werden, nachdem "Anzeigen" und "Lesezugriff" für die Gruppe/den Kurs erlaubt sind. Zurück zu den Admin-Rechten gelangt man über "Voransicht als Mitglied schliessen" rechts oben.

Anwesenheitskontrolle und Identitätsüberprüfung

Die Kontrolle der Anwesenheit/ Identität beim Betreten des Kursraumes ist unserer Erfahrung nach unnötig zeitaufwändig. Wenn ohnehin nur zur Klausur zugelassene Studierende diese sehen und starten können (z.B. über die Gruppen-Mitgliedschaft geregelt), können die Aufsichtspersonen die Studierenden anweisen, geeignete Ausweise an ihrem Platz bereitzuhalten. Wenn die Klausur anschließend läuft, kann dann in aller Ruhe herumgegangen werden, um die Identität der Anwesenden zu prüfen.

Starten der Klausur

Um zu verhindern, dass einige Teilnehmer schon mit der Bearbeitung der Klausur angefangen haben während andere noch dabei sind, diese zu finden - sprich um einen möglichst ruhigen und simultanen Start für alle Teilnehmer zu ermöglichen - empfiehlt sich das Setzen eines Klausur-Passworts. Auf diese Weise kann in Ruhe gewartet werden bis alle die Klausur vor sich haben. Währenddessen können notwendige Erklärungen abgeben und für Ruhe gesorgt werden. Anschließend kann die Klausur durch Bekanntgabe des Passworts zeitgleich getartet werden. Für die Bekanntgabe des Passwortes hat es sich bewährt, dieses groß auf ein A4-Blatt gedruckt hochzuhalten! Eine zu früh gestartete Klausur kann nicht abgebrochen werden.

Eine weitere Möglichkeit dieses Problem zu lösen, ist die Steuerung über die Startzeit der Klausur. Wenn alle TeilnehmerInnen rechtzeitig (ca. 15 Minunten) vor der Startzeit anwesend sind, kann ebenso alles Notwendige vor Beginn erledigt werden, da die Klausur von allen Teilnehmern erst zu einem vorher fest gelegten Zeitpunkt gestartet werden kann.

Sicherheits-Hinweis

Unter dem Reiter "Administration" des Testmenüs gibt es die Funktion "Aufsicht der Arbeitsplätze". An dieser Stelle wird eine Tabelle mit den Namen der Testteilnehmer sowie der jeweiligen Startzeit, IP-Adresse und der Bezeichnung des Arbeitsplatzes angezeigt. Wenn die Zahl in der Spalte "Start/Resume" größer als 1 ist, kann dies zwei Ursachen haben:

1. Der entsprechende Testteilnehmer wurde umgesetzt, weil es zum Beispiel ein Problem mit dem Rechner gegeben hat.

2. Mit ein und demselben Account sind zwei Klausur-Sessions gestartet worden. In diesem Fall könnte
ein Täuschungsversuch vorliegen. Über die Liste lässt sich allerdings schnell der Sitzplatz des Klausurteilnehmers ermitteln, so dass die Situation geklärt werden kann.

Nach der Klausur

Persönliche Klausurnummer

Die persönliche Klausurnummer wird während der Klausur unter jeder Frage angezeigt sowie auch unmittelbar nach der Beendigung des Tests. Sie sollte möglichst am Anfang der Klausur in der Klausur-Musteranweisung notiert werden, spätestens jedoch direkt nach Beendigung der Klausur. Unter Downloads und Links finden Sie die Klausur-Musteranweisung, die Sie als Lehrende zum Klausur-Termin ausgedruckt mitbringen.

Achtung: Bei zeitlich knapp konzipierten Klausuren kommt es vor, dass Studierende die Zeit während eines Tests bis zur letzten Sekunde ausnutzen möchten. Wenn ein Test nicht explizit per Schaltfläche beendet wird, kann es passieren, dass bei der automatischen Beendigung durch das System die Klausurnummer nicht noch einmal auftaucht. Diese kann in diesem Fall auch nicht nochmal aufgerufen werden. Daher ist das frühzeitige Notieren der Klausurnummer besonders empfehlenswert und sollte durch die Aufsicht angesagt werden.

E-Klausuren mit mehreren Durchläufen

Aufgrund hoher Teilnehmenden-Zahlen oder der räumlichen Situation kann es dazu kommen, dass eine E-Klausur in mehreren Durchgängen geschrieben werden muss. Hierbei stellt sich den Veranstaltenden vielleicht folgende Frage: Wie kann ich verhindern, dass sich die Prüflinge der ersten Durchgangs mit denen des zweiten Durchgangs kurz im Flur sehen und schlimmstenfalls austauschen können? Für dieses Szenario bieten wird Ihnen an, die Teilnehmenden eines ersten Durchlaufs schon vor der Ankunft des darauf folgenden schnell und sicher aus dem Gebäude zu führen.

Separater Ausgang für N33:

Man verlässt den N33 und steht mit dem Gesicht zur Wand, an der sich ein Poster mit dem Orion-Nebel befindet. Links ist die Glastür Richtung Aula, rechts die Glastür Richtung Flur und Kursraum A. Etwas versetzt, aber geradeaus geht es in einen Gang. Dort geht man hinein und anschließend immer geradeaus durch insgesamt drei Türen, bis man draußen vor dem Gebäude der Naturwissenschaftlichen Fakultät steht. Die Teilnehmenden des folgenden Durchgangs sollen in dieser Zeit in der Aula warten.

Separater Ausgang für Kursräume 3 und 4:

Die Prüflinge sollen nach der E-Klausur alle die Räume 3 und 4 durch den Ausgang in Kursraum 4 und durch die Glastür in Richtung Botanischer Garten verlassen. In der Aula des neuen Gebäudeteils angekommen, können die Teilnehmenden nun das Gebäude durch die Nebenausgänge links und rechts in Richtung Anselm-Franz-von-Bentzel-Weg verlassen, während diese des zweiten Durchgangs in der NatFak-Aula (Richtung Johann-Joachim-Becher-Weg) wartet.

2 Durchgänge im Anthropologiesaal (ANT):

Dank einer Kooperation des ZDV mit dem FB04, der Anthropologie und der Biologie kann der Mikroskopiersaal im Kellergeschoss der Anthropologie nun schon seit Juli 2014 in der vorlesungsfreien Zeit für E-Klausuren genutzt werden. Teilnehmer/innenstarke E-Klausuren können dank der hinzugekommenen 145 Plätze oft schon in einem Durchgang geschrieben werden. Sollte trotzdem ein zweiter Durchlauf vonnöten sein, empfehlen wir die folgende Vorgehensweise:

Man kann alle zum Haupteingang des Anthropologie-Gebäudes reingehen lassen. Die Studierenden gehen direkt geradeaus, folgen dann den Schildern (E-Klausur) und gehen somit ein Stockwerk tiefer (ein Fahrstuhl ist links von der Treppe ebenfalls zugänglich). Der Raum befindet sich im Keller. Die Tür wird von innen von einem oder einer unserer technische Hilfskräfte kurz vor dem Klausurstart geöffnet. Der Ausgang befinden sich auf der gegenüberliegenden Seite. Dieser Ausgang führt die Treppe hoch und direkt an die Gebäudeseite zur Straße hin.

2 Durchgänge im SB-ANT (03-544):

Von der Uni-Leitung wurde ein großer, zusätzlicher Raum für die Durchführung von E-Klausuren zur Verfügung gestellt. Dieser befindet sich im SBII (Gebäudenummer 1331 – Verfügungsbau SB II) und verfügt über 129 Plätze. Der SB II befindet sich zentral auf dem Campus, am Colonel-Kleinmann-Weg 2 und verfügt über einen barrierefreien Eingang. Der neue Raum wurde zusätzlich ausgeschildert. Entweder man fährt mit einem der Aufzüge in den 3. Stock und folgt den Wegweisern "SB-ANT Eingang", oder man geht ins Treppenhaus, das sich direkt links im Eingangsbereich des SB II befindet und folgt ebenfalls den zahlreichen Wegweisern. Der SB-ANT-Ausgang befindet sich im Parallelflur, welcher direkt an ein anderes Treppenhaus angrenzt. Der Flur vor dem Eingang wird durch eine Glastür vom restlichen Hauptflur getrennt. Während der zweite Durchgang im separierten Flur zwischen SB-ANT-Eingang und Glastür wartet, kann der erste Durchgang durch den Ausgang direkt ins Treppenhaus gegenüber des SB-ANT-Ausgangs geleitet werden. 

 

Klausureinsicht und Ausgabe der Testergebnisse

dank einer eigenen Erweiterung von Ilias die Möglichkeit einer Klausureneinsicht unter „geschützten“ Bedingungen seit dem Umstieg auf die aktuell genutzte Version realisiert haben.

Klausurautorinnen und Autoren können, wie bei der Durchführung einer Klausur auch, bei der Einsicht die zugelassenen Räume auswählen, in denen die Teilnehmer dann unter Aufsicht direkt am Rechner einsehen können. Sie finden diese Einstellung unter den “Eigenschaften” eines Tests im Abschnitt “Auswertung”. Welche Möglichkeiten Ihnen die Plattform diesbezüglich bietet, erfahren Sie in der Dokumentation zur Ausgabe und Präsentation der Testergebnisse in ILIAS.

Damit kann man nun eine Klausureinsicht gezielt in einem oder mehreren der üblichen Klausurenräume unter Aufsicht durch die jeweiligen Dozenten durchführen. Es ist somit auch gewährleistet, dass die Klausuren weder ausgedruckt, abgespeichert oder Screenshots angefertigt werden können, weil die Einsicht im System unter Klausurbedingungen stattfindet. Und dank der räumlichen Einschränkung und der präsenten Aufsicht kann man auch verhindern, dass Fotos per Smartphone oder Abschriften angefertigt werden.

Die verfügbaren Räume können Sie wie gewohnt auf unserer Übersicht zur Raumbuchung auswählen und reservieren.